22.08.2013   |   Qualitätsmanagement-

Aus QM-KOMPAKT: So optimieren Sie Ihre Hausbesuche

Honorartechnisch sind die ärztlichen Hausbesuche nicht sehr lukrativ. Mit einem Hausbesuchsmanagement können Sie die Versorgung der Patienten sicherstellen und Honorare optimieren:

  • Überlegen Sie im Team, welche Hausbesuche der Arzt persönlich machen muss und welche von entsprechend qualifizierten MFA übernommen werden können.
  • Analysieren Sie ebenfalls die Notwendigkeit aller von Ihrer Praxis routinemäßig ausgeführten Hausbesuche. Sind diese wirklich alle notwendig und sind diese alle in der von Ihrer Praxis bestimmten Frequenz notwendig?
  • Mit Hilfe eines guten QMs mit Checklisten und Befragungsbögen können einige ärztliche Hausbesuche durch einen Hausbesuch einer qualifizierten Mitarbeiterin ersetzt werden (z. B. einer VERAH). Tätigkeiten wie Blutentnahmen, Blutzucker- und RR-Messungen, Verbände etc. können ohne weiteres von einer qualifizierten MFA übernommen werden, die dazu keine Zusatzausbildung benötigt.
  • Zwar werden Hausbesuche durch Mitarbeiterinnen um ca. 10 Euro niedriger vergütet als Besuche eines Arztes und ihre Mitbesuche um 5 Euro, aber dafür kann die teurere Arbeitszeit des Arztes sinnvoller eingesetzt werden.Weiterer Vorteil: Der Hausbesuch der Mitarbeiterin ist im Kapitel 40 EBM zu finden, so wird diese „Kostenpauschale“, außerhalb des RLV vergütet, das Honorar dafür ist also nicht gedeckelt.
  • Machen Sie sich einen Plan, wann welche Patienten zu besuchen sind und fassen diese regional bzw. nach Stadtteilen zusammen. Damit lassen sich Fahrtwege und -zeiten verkürzen. Sie bzw. der Arzt müssen dann an einem Tag eben nur in einen bestimmten Stadtteil oder eine bestimmte
  • Region fahren.

 

 

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