18.12.2013   |   MFA Persönlich

Aus unserem kostenlosen Online-Newsletter: So vermeiden Sie Streit in der Vorweihnachtszeit

So schön die Vorweihnachtszeit auch ist, entspannt ist sie in der Praxis eher selten. Nicht nur, dass Ihnen Patienten mit Erkältung die Türen einrennen und die letzte Quartalsabrechnung gemacht werden muss, auch die ein oder andere Kollegin trägt vielleicht durch ihre Stimmung zum „gestressten“ Klima bei – z. B. weil Sie noch nicht alle Geschenke beisammen hat oder weil die ganze Familie dieses Jahr über Weihnachten zu Besuch kommt.

Da rutscht einem eine patzige Bemerkung oder eine schnippische Antwort schnell heraus. Damit daraus kein handfester Streit entsteht, gibt es ein paar Verhaltensregeln, mit denen sich ernsthafte Streitigkeiten oft vermeiden lassen.

  • Atmen Sie einmal tief durch und versetzen Sie sich in die Lage der Kollegin. Vielleicht gelingt es Ihnen mit etwas Wohlwollen dann über die Sache hinweg zu sehen.
  • Wenn Sie etwas aber wirklich verärgert, sprechen Sie es an, solange der Anlass bei beiden noch in genauer Erinnerung ist. Natürlich nicht vor Ihren Patienten, aber vielleicht in der nächsten kurzen Pause.
  • Gehen Sie auch dann behutsam vor. Besprechen Sie Konfliktpunkte nicht gerade in Stresssituationen. Warten Sie lieber, bis Sie Ruhe haben.
  • Formulieren Sie Ich-Botschaften. Sagen Sie also, wie Sie sich gefühlt haben und was Sie sich von der Kollegin deshalb wünschen, z. B. „Ich habe mich vor den anderen bloßgestellt gefühlt durch deine Bemerkung. Ich wünsche mir, dass du mir in Zukunft unter vier Augen sagst, wenn ich deiner Meinung nach etwas besser machen könnte.“

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