05.08.2014   |   Arzthelferinnen/MFA Umfragen, Arzt News

Umfrageergebnis: Die Bezeichnung „Arzthelferin“ ist nach wie vor beliebt – MFA hat sich noch nicht durchgesetzt

Seit dem 1. August 2006 ist die Berufsbezeichnung Arzthelferin von der Medizinischen Fachangestellten, abgekürzt MFA, abgelöst worden. Die Ergebnisse der Umfrage des PKV-Informationszentrums zeigen deutlich, dass sich diese Bezeichnung noch längst nicht durchgesetzt hat. Noch immer gibt es einen großen Anteil von Kolleginnen, die sich mit dieser neuen Bezeichnung nicht anfreunden können.  48 Prozent der Befragten nennen sich selbst immer noch Arzthelferin, 31 Prozent Medizinische Fachangestellte und nur 15 Prozent entscheiden sich für die Abkürzung MFA. Die „Schwester“ aus früheren Zeiten hat dagegen mit 3,5 Prozent ausgedient.

Mehr als die Hälfte der Befragten findet es allerdings okay, wenn sie von anderen als MFA angesprochen werden. 12 Prozent mögen das gar nicht und 29 Prozent hören lieber die Bezeichnung „Medizinische Fachangestellte“. Trotz der fehlenden  Akzeptanz der neuen Berufsbezeichnung fühlen sich 85 Prozent der Befragten dadurch ausreichend in ihrer Funktion in der Arztpraxis gewürdigt.

Interessant sind die Vorschläge, die die Befragten auf die Frage machten, welche andere Berufsbezeichnung sie sich wünschen würden. Genannt wurden neben der Arzthelferin von vor 2006 die Arztassistentin, Medizinische Assistentin, Medizinische Fachkraft und Medizinische Angestellte.


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