15.08.2017   |   Patientenbetreuung

Aus ARZTHELFERIN/MFA EXKLUSIV: Das MFA-Gespräch

Zur Abrundung eines gelungenen Arztbesuchs gehört in besonders erfolgreichen und modernen Praxen mehr als eine freundliche Verabschiedung. Die MFA führt mit dem Patienten zum Abschluss ein kurzes Informationsgespräch, in dem wichtige Infos gegeben werden und der Patient die Gelegenheit hat, Fragen zu stellen. So verlässt er komplett aufgeklärt die Praxis.

„Darauf hat mich niemand aufmerksam gemacht!“, sagen manche Patienten, wenn sie die Anweisungen des Arztes nicht richtig befolgt oder ihre Medikamente falsch eingenommen haben. Dabei haben sie in einer emotionalen Stress-Situation vielleicht einfach nicht gehört oder nicht verstanden, was der Arzt ihnen erklärt hat.

Für die erfolgreiche weitere Zusammenarbeit mit dem Patienten ist das MFA-Gespräch im Anschluss an das Arztgespräch also besonders hilfreich.  

Klären Sie alle Fragen, die der Patient noch hat, und geben Sie ihm zusammenfassende Informationen:

  • Fragen Sie Ihren Patienten, ob er die Arztdiagnose und die Anwendung der verschriebenen Medikamente verstanden hat.
  • Bieten Sie ihm zusätzlich entsprechendes Informationsmaterial zum Mitnehmen an.
  • Weisen Sie ihn auf die Möglichkeit hin, die telefonische Betreuung und weitere Serviceleistungen Ihrer Praxis in Anspruch zu nehmen.
  • Wenn er Interesse daran hat, lassen Sie ihn den vorbereiteten Bogen dafür unterschreiben, auf dem seine Personalien bereits eingetragen sind.
  • Notieren Sie seinen nächsten Termin auf einem Kärtchen mit Anschrift und Telefonnummer der Arztpraxis. So hat er gleich Ihre Kontaktdaten zur Hand, wenn er sie braucht.
  • Notieren Sie den Termin auch gleich in Ihrem Terminsystem.
  • Verabschieden Sie den Patienten freundlich (den Namen nennen!).

Ihr Nutzen:

  • Jeder Patient, der die Praxis verlässt, weiß, was er zu tun hat und was weiterhin geschieht.
  • Er hat das Gefühl, dass man ihn ernst nimmt und Zeit für ihn hat.
  • Er nimmt einen besonders guten Eindruck mit nach Hause und berichtet davon sicher auch anderen.
  • Die Praxis hat weniger Aufwand durch Nachfragen des Patienten.

Fazit: All diese Vorteile rechtfertigen den Aufwand von maximal 5 Minuten pro Patienten für das MFA-Gespräch.

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