26.04.2017   |   Patientenbetreuung

Aus ARZTHELFERIN/MFA EXKLUSIV: Lob tut gut - auch Ihren Patienten!

Wer wird nicht gerne gelobt? Denken Sie selbst einmal an das letzte Mal (das hoffentlich noch nicht zu lange her ist), als Sie von Ihrer Chefin oder Ihrem Chef gelobt wurden. Lob ist Anerkennung, die das Selbstwertgefühl erhöht und motiviert. Bei Gelegenheit können Sie aber auch selbst Ihre Patienten loben, um deren Bindung an Ihre Praxis zu verstärken: 

  • Die Anlässe für ein Lob sind vielfältig und müssen nicht herausragend sein: „Das war ganz toll, dass Sie so ruhig liegen geblieben sind, dadurch ging die Untersuchung viel schneller!“, „Prima, dass Sie bereit waren, den Termin zu verschieben, das hat uns sehr geholfen!“, „Dass Sie sich wieder gut fühlen, liegt daran, dass Sie sich so genau an die Einnahme- Empfehlung des Medikaments gehalten haben.“, „Schade, dass Sie den Termin nicht wahrnehmen können, aber es ist große Klasse, dass Sie sich so früh melden.“
  • Gehen Sie mit Lob dosiert um: Ein Zuviel wertet ab und wirkt sehr schnell überzogen. 
  • Achten Sie darauf, Patienten nicht im Beisein Dritter zu loben. Das verursacht häufig beim Gelobten ein Peinlichkeitsgefühl und kann bewirken, dass sich der Beobachter zurückgesetzt fühlt.
  • Sie können Lob auch einsetzen, um Patienten für Folgemaßnahmen zu motivieren: „... jetzt, wo Sie das alles schon so gut abgewickelt haben, ist der letzte Schritt ja auch schnell getan ...“.
  • Patienten-Lob muss nicht unbedingt von Ihnen direkt ausgesprochen werden, sondern Sie können auch eine „Lob-Botschaft“ übermitteln: „... der Doktor hat auch gesagt, dass Sie das ganz toll machen ...“.

Fazit: Streuen Sie Ihr Lob, wenn es angebracht ist, in Ihre Patientengespräche ein. Je weniger es erwartet wird, desto überraschender und positiver ist seine Wirkung.

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