31.08.2013   |   MFA Persönlich

Aus MFA Persönlich: Muss auch mal sein – sich durchsetzen

Es gibt viele Situationen, in denen man sich nicht durchsetzen kann, obwohl das sehr wichtig wäre, weil der Gesprächspartner rhetorisch überlegen ist. Doch wie schafft man es, die eigenen Interessen auch einmal durchzusetzen? Souveräner argumentieren Sie mit folgenden Tipps:

Tipp 1: Die Kompromiss-Methode
Nicht immer lassen sich die eigenen Vorstellungen hundertprozentig durchsetzen. Damit es trotzdem zu einer Einigung kommt, sollten Sie einen Kompromiss anstreben. Dabei machen beide Seiten Zugeständnisse  in Hinblick auf ihre ursprünglichen Zielvorstellungen.

Tipp 2: Der Du-Standpunkt
Wenn Sie Ihre Wünsche mit kleinen Vorteilen begründen, die dem anderen zugute kommen, erreichen Sie eher sein „Ja“, als wenn Sie die Wünsche mit großen Vorteilen begründen, die nur Ihnen zugute kommen. Dies ist umso wichtiger, als wir heute in einer Welt leben, in der die meisten Menschen nur an sich denken.

Tipp 3: Hart in der Sache – fair zum Menschen
Habe ich wirklich das Beste für mich herausgeholt? Oder hat die Gegenseite mich wieder einmal „über den Tisch gezogen“? Wenn Menschen über etwas verhandeln, stellt sich immer die Frage, wie sie den Verlauf und den Ausgang der Verhandlung einschätzen.

Allzu harte Verhandlungspartner schauen oft nur auf den Inhalt und nicht auf den Menschen auf der anderen Seite – Ziel ist alleinig der Sieg. Andere wollen den Gesprächs-partner auf keinen Fall verletzen und verzichten deshalb lieber generell darauf, ihr Ziel zu erreichen. Erfolgreich verhandeln bedeutet aber, hart in der Sache zu bleiben, ohne die Beziehung zum Kommunikationspartner zu gefährden.    


Diesen Artikel empfehlen: