31.08.2017   |   Praxismanagement, Patientenbetreuung

Aus Praxismanagement & QM aktuell: So erleichtern Sie Neupatienten die Orientierung

Wenn ein Patient zum ersten Mal in Ihre Praxis kommt, fühlt er sich gleich wohler, wenn er sich in der fremden Umgebung orientieren kann. Weil das aber manchmal gar nicht so einfach ist, helfen Sie ihm dabei. Ein Beispiel aus der Praxis:

MFA: „Gehen Sie schon mal ins Behandlungszimmer 3. Der Doktor kommt dann gleich.“
Patient: „Gerne. Wo ist das denn?“
MFA: „Gleich da hinten links.“

Nach einer solchen Aussage fühlt sich ein neuer Patient direkt alleingelassen.  

Machen Sie es besser. Denn Patientenorientierung bedeutet auch, dass Sie Ihre Patienten bei der Orientierung in der Praxis unterstützen:

  • Tragen Sie alle Namensschilder. Sie stellen einen persönlichen Bezug zum Praxis-Team her und zeigen besonders neuen Patienten, wer sie betreut.
  • Kennzeichnen Sie Räume mit passenden Symbolen. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Orientierungshilfe in der Praxis. Die Symbole sollten so groß sein, dass sie auch aus der Entfernung gut lesbar sind. Funktionsbeschreibungen der einzelnen Räume sind eine zusätzliche Orientierungshilfe.
  • Bringen Sie Pfeile an, die die Laufrichtung anzeigen. Sie helfen besonders dann, wenn die Raumaufteilung der Praxis unübersichtlich ist. Mit den Pfeilen und auch Symbolen können Sie darüber hinaus die Farbakzente Ihres Corporate Designs aufgreifen und das Praxisambiente positiv unterstreichen.
  • Markieren Sie eine Diskretionszone am Empfang. Sie bietet Orientierung und wahrt den Datenschutz.
  • Formulieren Sie Hinweise an Patienten möglichst klar. Drücken Sie sich eindeutig aus und beschreiben Sie nachvollziehbar, was in welcher Reihenfolge wo getan werden soll. Geben Sie nicht zu viele Anweisungen auf einmal, sondern drücken Sie sich klar und freundlich aus.

Aus Praxismanagement & QM aktuell. Der Beratungsbrief für mehr Erfolg in der Arztpraxis. Hier Klicken für mehr Informationen.


Diesen Artikel empfehlen: