11.06.2017   |   MFA Persönlich, Selbstmanagement, Patientenbetreuung, ZFA Persönlich, Patientenbetreuung

So sagen Sie es Ihren Patienten positiv und bringen sie auf Ihre Seite

Kennen Sie das Problem? Ohne nachzudenken, verneinen wir und lehnen ab oder sagen, was wir alles nicht können. Ist ja auch verständlich bei dem ständigen Stress: Andererseits wirkt sich diese negative Kommunikation ebenso negativ auf die Patienten aus - sie werden dadurch auf jeden Fall nicht einfacher. Warum also nicht versuchen, in Zukunft positiver zu formulieren.

Hier einige Negativ-Beispiele und die positiven Formulierungen dazu:

  • Dr. Maier ist nicht da. Positiv: Dr. Maier kommt wieder um ...
  • Sie haben mich nicht verstanden. Positiv: Gemeint habe ich ...
  • Dafür bin ich nicht zuständig! Positiv: Zuständig ist meine Kollegin Regine Müller, ich bringe Sie gerne zu ihr (ich hole sie gerne).
  • Heute nicht und diese Woche sowieso nicht ... Positiv: Nächste Woche am Montag habe ich einen Termin für Sie frei.
  • Ihre Beschwerde kann ich überhaupt nicht verstehen! Positiv: Ich verstehe Sie, andererseits...
  • Das ist nicht unsere Schuld! Positiv: Als Lösungsvorschlag biete ich Ihnen an ...
  • Ich kann Ihnen aber nicht versprechen, dass das klappt ... Positiv: Ich verspreche Ihnen, dass wir uns bemühen.
  • Da haben Sie mich nicht richtig verstanden. Positiv: Ich habe mich nicht richtig ausgedrückt.
  • Das geht absolut nicht! Positiv: Können Sie mir einen anderen Vorschlag machen?

Testen Sie mal, wie sich diese Ausdrucksweise auf Ihre Patienten auswirkt. Sie werden überrascht sein, wie viel umgänglicher diese sind, wenn Sie positiv auf sie eingehen. Das Ganze ist übrigens auch für die Kommunikation mit Kollegen geeignet. Da wirkt es ebenso verblüffend!


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